

Trinkwassersprudler - Erfrischung aus dem Wasserhahn
Viele Haushalte erzeugen Sprudelwasser selbst, indem sie Trinkwasser mit Kohlensäure anreichern. Dadurch wird der Geschmack des Wassers häufig angenehmer. Um Gesundheitsrisiken durch Keimbelastung zu vermeiden, muss die Hygiene bei der Zubereitung stimmen.
Maßgeblich für den Geschmack und die Qualität des Sprudelwassers ist die Trinkwasserqualität. Wenn Sie Zweifel haben, können Sie sich beim örtlichen Wasserwerk informieren. In manchen Regionen wird das Trinkwasser stark gechlort, was sich negativ auf den Geschmack auswirkt. Auch die hauseigene Wasserinstallation kann die Qualität beeinträchtigen (z.B. Bleirohre).
Frisches Leitungswasser, nicht wärmer als 7°C, ist gut geeignet. Je kälter das Wasser ist, desto mehr Kohlensäure kann es aufnehmen. Fertig zubereitete Sodagetränke sollten in jedem Fall im Kühlschrank aufbewahrt und möglichst schnell verbraucht werden. Am besten ist es, das Sprudelwasser stets frisch herzustellen.
Fertig zubereitetes Sprudelwasser darf nur in absolut saubere Flaschen abgefüllt werden. Es sollen keine aromatisierten Zusätze oder Fruchtextrakte in derartige Flaschen gefüllt werden.
Die Flaschen sind regelmäßig entsprechend der Herstellerangaben zu reinigen. Manche sind für die Spülmaschine geeignet. Nach spätestens zwei Jahren sind die Flaschen durch neue zu ersetzen. Wichtig ist auch, dass geeignete, lebensmittelreine Kohlensäure-Patronen verwendet werden.
Leitungswasser wird durch Aufsprudeln nicht zu Mineralwasser!
Es entfällt aber das Kistenschleppen und der Transport der schweren Flaschen. Vom ökologischen Standpunkt ist das “Selbermachen” eines täglichen Getränkes durchaus sinnvoll und das selbst hergestellte sprudelnde Trinkwasser als Durstlöscher zu empfehlen.
aktualisiert am 19.08.10
Quelle: Verbraucherzentrale Baden-Württemberg





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