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Küchentipps
  • 28.01.2016

Frühstücksbrei – ein warmer Start in den Tag

Warme, süße Getreidebreie mit Obst und Gewürzen gehören zu den neuen Trendsettern auf dem Frühstückstisch. Die wohlschmeckenden und leicht verdaulichen Breie sind beliebt wie nie zuvor. Eine Neuentdeckung sind diese Breie jedoch nicht. Bis Mitte des letzten Jahrhunderts waren sie lange Zeit fester Bestandteil unserer Frühstückskultur.

Marmeladebrot und Schokoflakes hatten in Deutschland lange Jahre die warme Frühstücksmahlzeit vom Tisch verdrängt. In manchen Ländern hat der warme Start in den Tag als Porridge überlebt. Aber egal ob als Porridge, als Schwarzmus von der Schwäbischen Alb oder als Habermus nach Hildegard von Bingen – der warme Frühstücksbrei ist ein sehr sanfter Energiekick für den Körper am Morgen. Besonders in der kalten Jahreszeit sorgt er für ein warmes und wohliges Gefühl nach der Mahlzeit. Gestresste sowie ältere Menschen schätzen den Brei wegen der wohltuenden Wirkung auf Magen und Darm. Deshalb nehmen viele die paar Minuten Zubereitungszeit gerne in Kauf.

Fertig verpackt oder selbst gemacht

Auch die Lebensmittelindustrie hat den neuen Frühstückstrend längst für sich genutzt. Inzwischen gibt es fertig abgepackte Frühstücksbrei-Mischungen in allen Variationen. Manche Mischung muss nur noch mit heißem Wasser aufgekocht oder überbrüht werden und ist dann verzehrfertig. Seit 2011 wächst der Markt an Frühstücksbreien jährlich zweistellig. Trends wie Ayurveda und Traditionelle Chinesische Medizin verstärken die Nachfrage nach derartigen Brei-Angeboten, da in diesen Gesundheitssystemen ein warmes Frühstück seit jeher fester Bestandteil der Ernährungsempfehlung ist.

Wer einen fertig gemischten Brei kauft, sollte einen Blick auf die Zutatenliste werfen. Nicht jede Mischung ist sinnvoll. Oft verbergen sich überhöhte Mengen an Zucker oder Zuckerersatzstoffen. Auch Aromastoffe oder aromatisierte Zutaten müssen nicht sein. Ratsamer ist es, den Geschmack durch Gewürze entstehen zu lassen.

Unser Rezept:

Warmer Frühstücksbrei mit Äpfeln

Einen Brei selber herzustellen ist kein großer Aufwand. Wer seinen Brei selbst macht, kann so jeden Tag frei wählen, welche Zutaten er auf dem Teller haben möchte. Dieses Rezept versorgt den Körper mit vielen Vitaminen, Mineralstoffen sowie Beta-Glucan aus dem Hafer, welches den Cholesterinspiegel positiv beeinflusst.

Autorin: Maria Hufnagl

Eh 01/2016

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